(WS 55) EU Zukunftswerkstatt

CUBE. Your Take on Europe befasst sich mit dem Thema junger Bürgerpartizipation auf europäischer Ebene. Wir entwickeln eine Zukunftswerkstatt, in der jeder junge Mensch in Europa seine Meinung und seine Ideen zur Zukunft Europas entwickeln kann. Diese Meinungen trägt CUBE an andere zivilgesellschaftliche Organisationen heran und präsentiert sie den Europäischen Institutionen: Eine Lobby für die Meinung der Jugend Europas!

(WS 56) Alternativen zu G20? Über Sozialismus und Rätedemokratie

Ausbeutung, Armut, Kriege, Flucht, Umweltzerstörung – wie könnte die Welt anders aussehen? Hundert Jahre nach der russischen Revolution untersuchen wir Alternativen zum Kapitalismus.

Lucy Redler (Mitglied im Parteivorstand der LINKEN und SAV-Bundessprecherin) und David Schultz (aka Holger Burner, Klassenkampfrapper) sprechen über Rätedemokratie und Sozialismus.

(WS 57) Zivile Seenotrettung

Vertreter der verschiedenen zivilen Seenotrettungsorganisationen diskutieren und erarbeiten verschiedene aktuelle Themen wie den Umgang mit der Kriminalisierung ihrer Arbeit seitens der EU oder die Forderung und den rechtlichen Rahmen der Einrichtung einer #SafePassage.

(WS 58 – bilingual) Wie offen sind meine politischen Strukturen für geflüchtete Frauen*? – How open are my political structures to refugee women*?

Dieser Workshop richtet sich vor allem an Unterstützer_innen und geflüchtete Männer. Zusammen wollen wir unsere derzeitigen (politischen) Strukturen reflektieren und diskutieren, wie wir die refugee/antirassistische Bewegung angesichts der Politik der G20 stärken können.

„Women in Exile“ ist eine Initiative von Flüchtlingsfrauen, die diese 2002 in Brandenburg gegründet haben, um für ihre Rechte als Flüchtlinge und als Frauen* zu kämpfen. Seit 2011 arbeiten geflüchtete Frauen* und Frauen* ohne Fluchterfahrung zusammen als „Women in Exile and Friends“.

(WS 59) We (don’t) care?! (Teil II): Sorgearbeit im Zentrum einer Postwachstumsgesellschaft

Ausgehend von persönlichen Erfahrungen sprechen wir über die Rolle von Sorgearbeit für künftige Postwachstumsgesellschaften. Wie kann das Kümmern um das alltäglich Lebensnotwendige zum Zentrum des Wirtschaftens werden? Dabei ist zum einen Raum für Utopien, zum anderen für strategische Überlegungen, wie Care- und Degrowth-Bewegung gemeinsam aktiv werden können.

(WS 61) Saatgut: Ernährungssouveränität statt Profite für Saatgutkonzerne

Zunehmende Konzentrationsprozesse in der Saatgutindustrie gipfeln in der Fusion von Bayer & Monsanto und den damit verbundenen „Rechten“ an genetischen Ressourcen. Bäuer*innen weltweit wehren sich und entwickeln unabhängige Systeme. Dazu gehört der Kampf deutscher Landwirte gegen Nachbaugebühren, die Arbeit philippinischer Bauern zur Erhaltung der Saatgutvielfalt, die Entwicklung einer Open-source-Lizenz und die Anerkennung der Bedeutung von Saatgut für das Recht auf Nahrung.

Mit Georg Jansen (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft – AbL), Gertrud Falk (FIAN), Max Rehberg (Culinaris), Ursula Gröhn-Wittern (Agrar Koordination)

(WS 47) Selbstorganisation und Widerstand in Griechenland – Solidarität in Europa

In Griechenland prägen Armut, katastrophale Zustände im Gesundheitswesen und eine hohe Arbeitslosigkeit das Leben der Menschen. IWF, EZB, ESM und EU-Kommission fordern unvermindert Sparmaßnahmen wie Kürzungen von Sozialleistungen oder die Privatisierung öffentlichen Eigentums. Unterstützung findet diese Politik insbesondere durch die deutsche Bundesregierung. Wie ist es um den Widerstand gegen das Austeritätsdiktat und um die Solidarität heute bestellt? Welche Handlungsperspektiven lassen sich entwickeln?

Mit Marica Frangakis (Europäische Ökonomen für eine alternative ökonomische Politik in Europa), Imke Meyer (AG Privatisierung im Netzwerk der Griechenlandsolidarität), Angela M. (Soligruppe), Hans Köbrich (gewerkschaftliche Solireisegruppe), Moderation: Jana Mattert (Gemeingut in BürgerInnenhand)

(WS 48) Ein alternatives Gesellschaftskonzept: Demokratischer Konföderalismus als Lösungsmodell der Kurdinnen und Kurden

Das Modell des Demokratischen Konföderalismus sieht eine basisdemokratische, geschlechterbefreite und ökologische Gesellschaft vor. Es existiert nicht nur in der Theorie, sondern wird ganz aktuell im Norden Syriens, in Rojava, praktiziert. Doch es wäre verkürzt, es ausschließlich als „kurdisches Modell“ zu bezeichnen. Der Demokratische Konföderalismus ist multiethnisch, multireligiös und offen für jede gesellschaftliche Gruppe, die daran partizipieren will. Der Workshop besteht aus 3 Teilen: (A) Theoretische Darstellung des Demokratischen Konföderalismus; (B) Konkrete Umsetzungserfahrungen aus Rojava (Nordsyrien); (C) Warum interessiert uns der Demokratische Konföderalismus? Können wir anhand des Modells Anknüpfungspunkte für die eigene Lokalpolitik finden?

(WS 49) Die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) – Weichenstellung für eine sozial-ökologische Transformation?

Armut und Hunger beenden, Ernährung sichern, Klima schützen, nachhaltig produzieren und konsumieren sind Ziele der UN für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) bis 2030. Dafür muss die Weltgemeinschaft noch viel tun und die G20 ihre stetige Wachstumsstrategie hinterfragen. Wie kann globale Entwicklung aussehen, die gutes Leben für alle unter Einhaltung der planetarischen Grenzen ermöglicht? Sind die SDG-Ziele ausreichend für eine sozial-ökologische Veränderung oder müssen wir Entwicklung ganz neu denken?

Mit Alberto Acosta (Ökonom, ehem. Energieminister Ecuadors), Imme Scholz (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Bonn), Klaus Seitz (VENRO)

(WS 50) Finanzmarktkapitalismus: Regulieren oder überwinden?

Seit der Finanzkrise 2008 gab es zahlreiche Reformen. Ist die Allgemeinheit jetzt vor spekulativen Wellen und Bankpleiten sicher? Welche Folgen hat die von der G20 angestrebte Stärkung der Kapitalmärkte? Welche Grenzen müssen wir dem Finanzkapital setzen? In welchen Bereichen unserer Wirtschaft hat Finanzkapital nichts zu suchen? Für welche Regeln müssen wir streiten? Ist ein Kapitalismus ohne den Finanzsektor denkbar?

Mit Suleika Reiners (Finance Watch), Sven Giegold (MdEP, Grüne/EFA), Prof. em. Mohssen Massarrat (Wissenschaftlicher Beirat Attac), Markus Henn (WEED)